Karø GOLDT
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Happy Face / Ugly Circumstances

23/7/2026

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Eröffnung: Samstag, 8.8.2026, 19 Uhr
9.8.- 6.9.2026

Fr - So 15 - 19 Uhr

Jutta Eberhard ° Saeed Foroghi ° Ingo Gerken

Karø Goldt ° Alex Lebus
Caro Mantke ° Carolin Martin ° Matthias Mayer °
Irina Novarese ° Sylvia Schultes


BLECH. Raum für Kunst Halle e.V

Am Steintor 19
06112 Halle / Saale
Kuratiert von Karø Goldt

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if in doubt, flat out

25/6/2026

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Ausstellung im Kultur Palast International

Freienwalderstr. 20, 13359 Berlin

Eröffnung Freitag 26.6.26 19 Uhr
- 5.7.2026

Mit Arbeiten von Karø Goldt, Irina Novarese und Markus Willeke


Kuration: Karø Goldt


Konzert: „Hannelore“ Samstag, 27.Juni 2026 19 Uhr


Karø Goldt, Budoir d´Amour, 2026, 57 C-Prints, 1 C-Print auf Alu-Dibond, div. Größen, ca. 360 x 160 cm

Irina Novarese
, DO THE WORD DOUBT?, 2026, Installation, 4 LED Text Lampen, 8 Spanngurten, Merfachsteckdose, circa 30 x 30 x 250 cm


Markus Willeke
, Geist, 2026, Tusche, Acryl auf Papier, 228x152cm, VG Bild-Kunst, Bonn 2026




"If in doubt, flat out" is the iconic motto of Scottish World Rally Champion Colin McRae (youngest World Rally Champion in 1995) , representing his fearless, maximum-attack driving style. It means maintaining full throttle and committing completely to a corner, even when unsure, rather than lifting off the accelerator. "We're here for a good time, not a long time".




„Im Zweifelsfall Vollgas geben“ lautet das legendäre Motto des schottischen Rallye-Weltmeisters Colin McRae (jüngster Rallye-Weltmeister 1995) und steht für seinen furchtlosen, kompromisslosen Fahrstil. Es bedeutet, auch in unsicheren Situationen Vollgas zu geben und sich voll und ganz auf die Kurve zu konzentrieren, anstatt vom Gas zu gehen. „Wir sind hier, um Spaß zu haben, nicht um lange zu bleiben.“

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sublim (1) radikal (2)

25/6/2026

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https://franziskaharnisch.de/sublim (1) radikal (2)
Zu den Arbeiten von Franziska (3) Harnisch (4)

Ein zentraler Aspekt der Arbeiten von Harnisch ist das Kollaborative, das Netzwerk, das Partizipatorische. In ihrer Vorgehensweise ermöglicht sie anderen Menschen Selbstermächtigung durch Teilhabe. Harnisch geht offen auf die Menschen zu. Die Auswahl der Partizipant:innen ihrer Aktionen, Ausstellungen und Workshops geht folgendermaßen: Sie setzt Kleinanzeigen in die lokale Presse, sie spricht Menschen an, in Fußgängerzonen, Schulen und im Internet, Kolleg:innen, Freund:innen und Familienmitglieder.

Harnisch fragt.

Die Digitalisierung und deren Auswirkung auf die Gesellschaft ist ein großes Thema in Harnischs Arbeiten. Wenn Han sagt „Dem digitalen Schwarm fehlt die Massenseele oder der Massengeist ganz. Die Individuen, die sich zu einem Schwarm zusammenfügen, entwickeln kein Wir.“ (5), so gelingt es Harnisch der sich digitalisierenden Gesellschaft ein Jetzt im realen Raum entgegenzusetzen und die Vertechnisierung der Gemeinschaften zu thematisieren. Diesem Technizismus (6) setzt sie mit Mitteln des künstlerischen Arbeitens eine Privatheit entgegen, die den Praktiken des zivilgesellschaftlichen Zusammenhalts durch Teilhabe entspricht (7). „Die zunehmende Egoisierung und Atomisierung der Gesellschaft lässt die Räume für das gemeinsame Handeln radikal schrumpfen“ (8), Harnisch vergrößert diese Räume wieder. Nach Demuth „sind Systeme von Mitwirkung und Teilhabe ausnahmslos mäandernde Systeme“ (9). Diese transformativen Wechselverhältnisse des Mäanderns nennt Demuth fluvial, da er sich an der physikalischen Wechselwirkung von Ufer und Fluss orientiert. Das eine formt das andere im ständigen Austausch (10). Harnisch schafft Orte und Situationen für Wechselwirkungen.

Harnisch dialogisiert.

Partizipation ist ein völkerrechtlich verbrieftes Menschenrecht (11) und dient als Entwicklungsmotor, indem sie Menschen befähigt, ihre Meinung zu äußern und Einfluss zu nehmen. Partizipation gilt als gesellschaftlich relevant, weil sie zum Aufbau von sozialem Kapital führen kann und soziales Vertrauen verstärkt. (12)
Nach dem Kunsttheoretiker Max Glauner ist Partizipation eine Interaktion, welche er als Kooperation charakterisiert, in der das Publikum an der Entstehung des Kunstwerkes maßgeblich mitwirkt. Die Teilhabe bzw. Partizipation im empatischen Sinn wird als koproduktiver Faktor der Werkentstehung bezeichnet, als Kollaboration. (13)

Harnisch beteiligt.

Die Titel die Harnisch wählt sind schlicht und verweisen auf die jeweilige Aktion, Partizipation oder Präsentation und laden diese nicht auf. Die Exponate sind zurückhaltend und stellen Sachverhalte dar, oft mit technischer Finesse. Die Brisanz liegt in der Doppelbödigkeit. Denn obwohl hier keine Effekthascherei betrieben wird, sind die Themen von gesellschaftlicher Aktualität und Brisanz. Gemeinerweise sind die Arbeiten auch noch humorvoll, dass man die Ernsthaftigkeit und das umfassende theoretische Hintergrundwissen von Harnisch bei einer flüchtigen Rezeption übersehen könnte.

Harnisch benennt.

Auch wenn die Rahmenbedingungen der Interaktionen mit den Partizipant:innen offen sind, legt Harnisch doch eine Richtung vor. Technische Geräte werden nicht genutzt, ohne hinterfragt zu werden. Vor allem in den gesellschaftlichen Beziehungen, welche durch die Hilfsmittel der Kommunikation eine vorgegebene Art des menschlichen Austauschs von Informationen, Nachrichten und Gefühlen beeinflusst werden (14), deckt Harnisch diese Mechanismen auf und macht diese Einschränkungen für die Menschen erfahrbar. Die Entscheidungsfreiheit, wie man sich darstellt und wie man kommuniziert, hat wieder eine Chance.

Harnisch emanzipiert.

„Partizipation, so ließe sich sagen, ist messbar am Grad der Kommunikationen, die sie auslöst.“ (15) Harnisch sagt „Meine ästhetische Praxis legt sich auf Unabgeschlossenheit fest (...) In vielen meiner Arbeiten - prozessbasierte Teilstücke, die in ihrer Korrelation über Jahre hinweg indirekt aufeinander aufbauen - spielen Übertragungsmuster, der Begriff von Autorschaft und eine gewisse unkontrollierbare Handlungsentwicklung eine Rolle. (…) Handeln ist Sein. Es ist Anwesenheit real und digital. Und Handeln ist letztlich auch: Der Handel mit etwas“ (16). Je mehr sich das vielseitige Vorgehen von Harnisch wieder zu einem Verbund einer sehr großen Werkgruppe zusammensetzt, desto deutlicher wird, dass hier von einer „Lebensform als kulturelle Grammatik“ (17) in der digitalen Gesellschaft gesprochen wird.

Harnisch handelt.

Monokausalität kann bei Harnisch ausgeschlossen werden. Was Harnisch mit ihrer Praxis entfacht entspricht der „Dialogischen Plastik“ (18), welche schon in den vielfältigen Aspekten in der Vorbereitung ihrer Projekte vorhanden sind. Diese vielfältigen Aspekte sehe ich als Knäuel. Dieser wird durch die Einbindung der Partizipatoren weiter aufgeladen. „Ein Knäuel deutet stets auf eine Pluralität interaktiver Verhältnisse hin. Es liegt also nahe, Verwicklungen, anders als üblich, für einen glücklichen Umstand zu halten“ (19). Das Ergebnis ist ein Cluster der Korrelationen.

Harnisch komplexiert.


Karø Goldt, im Juni 2026

https://franziskaharnisch.de/
(1) sublim Adj. „erhaben, verfeinert, vergeistigt, Entlehnung „(2. Hälfte des 17. Jh.) aus lat. sublimis „hoch, erhaben, empor stehend, emporragend“; zu lat. limen „Schwelle, Türschwelle“. Aus: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen Q-Z, Akademie Verlag Berlin, 1989, S. 1756  (2) radikal Adj. „bis auf die Wurzel, bis zum äußersten (gehend), gründlich, gänzlich, rücksichtslos, rigoros“, entlehnt (16. Jh.) aus mlat. radicalis. Aus: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen Q-Z, Akademie Verlag Berlin, 1989, S. 1360 (3) Franziska von Rom: Patronin Roms; Patronin der Frauen und der Autofahrer (seit 1925); Helferin gegen die Qualen des Fegefeuers und der Pest. / Franziska Xaveria: erste Heilige der USA. Patronin der Auswanderer (seit 1950) Aus: Gorys, Erhard, Lexikon der Heiligen, 4.Auflage, München 2001, S. 109 (4) Harnisch, m. (f.) Panzer zum Schutz des Oberleibs; in der Weberei: Anordnung der Litzen am Webstuhl zum Ausheben einzelner Kettfäden; in der Geologie: glatte oder geschrammte Rutschfläche, die durch Aneinanderverschiebung von Gesteinsmassen entsteht. Aus: von Kienle, Richard, Fremdwörterlexikon, Berlin 1964, S. 162 (5) Han, Byung-Chul: Im Schwarm, 5. Auflage, Berlin 2020, S.20 (6)„Technizismus: in der bürgerlichen Soziologie verbreitete Lehre, welche die Technik isoliert von den herrschenden sozialökonomischen Verhältnissen betrachtet und allein durch technischen Fortschritt den entscheidenden Faktor der gesellschaftlichen Entwicklung sieht. Der T. Dient heute dazu, die Ursachen für die sich im Prozess der wissenschaftlich -technischen Revolution vertiefenden sozialen Widersprüche im Kapitalismus zu verschleiern.“ Kleines politisches Wörterbuch, Dietz Verlag, Berlin 1967, S. 654 (7) https://offenegesellschaft.org/ (8) Han, Byung-Chul: Im Schwarm, 5. Auflage, Berlin 2020, S.24 (9) Demuth, Volker: Mäander, Berlin 2023, S. 133 (10) „Randreibungen beziehungsweise Begegnungen sind stets Ereignisse der Unsicherheit, in denen eine offene, prekäre Zukunft schlummert .“ Demuth, Volker: Mäander, Berlin 2023, S. 134 (11) Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (Resolution 217 A (III) vom 10. Dezember 1948) besteht aus 30 Artikeln, beschlossen von den Vereinten Nationen. (…) Artikel 27 (Freiheit des Kulturlebens) 1. Jeder Mensch hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben. (..) Quelle: https://www.amnesty.de/alle-30-artikel-der-allgemeinen-erklaerung-der-menschenrechte (12) Innerhalb der politischen Partizipationsforschung konkurrieren verschiedene Theorien und Modelle um die angemessene Beschreibung und Erklärung des Gegenstands. Beispielsweise gibt es zur Analyse der politischen Partizipation von Frauen verschiedene Perspektiven und Ansätze. Bei dieser genderorientierten Betrachtung der politischen Partizipation werden verschiedene hemmende oder fördernde Faktoren wie sozio-ökonomische Lage, die nationale politische Kultur, die individuelle politische Orientierung, das „politische Kompetenz-Gefühl“, Frauenförderung und gleichzeitige strukturelle Diskriminierung und die geschlechtstypischen Sozialisationsprozesse berücksichtigt. (13) „Partizipation bewahrt an jeder Position der klassischen Ästhetik jeweils Momente der negierten Begriffe – sie ist immer schon schöpferische Handlung und kritische Reflexion derselben. Es erscheint daher unerheblich, ob die Reichweite der Partizipation lediglich auf aktiv handelnde Interventionen – also körperliche Präsenz und Spur – beschränkt sein soll, wie dies von Lars Blunck,27 oder weitreichender, die Reflexion auf mögliche Handlungsspielräume betrifft, die ein künstlerisches Display eröffnet, wie es eine Mehrzahl der theoretischen Arbeiten zur Partizipation nahelegen.28 Unter dieser Perspektive entscheidet sich die „Aktivität“ jedes „Beteiligten“ auf allem Ebenen nicht daran, ob er einen Hammer in die Hand nimmt und an einer Hütte zimmert, von der keiner weiß, wie sie am Ende aussehen wird, oder ob er an einer Demonstration vor dem Bundeskanzleramt teilnimmt; – entscheidend bleibt seine Anteilnahme an einem künstlerischen Vorgang, die „Awareness“ für einen freigesetzten Prozess, sei er nun ausschließlich Interaktiv, kooperativ oder kollaborativ angelegt. „ Aus: Glauner, Max, Get involved! Partizipation als künstlerische Strategie. Kunstforum International Band 240, Juni-Juli 2016 (14) (…) schließlich wird unter Bedingungen der Begegnung mit anderen das imaginäre Eigene infrage gestellt und in seiner Bedeutung verunsichert(...) Kein Selbstbild ohne Fremdeinfluss.“ Demuth, Volker: Mäander, Berlin 2023, S. 134 f. (15) „Je spontaner, unmittelbarer und direkter diese Kommunikationen ausfallen, so „überraschender“ sie sind, um an einen Gedanken von Dirk Baecker anzuschließen *, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Beteiligung von Menschen nicht lediglich ein kulturelles Planungsinstrument in Strategiepapieren von Kultureinrichtungen ist.“ Aus: Gernot Wolfram, Das Ende der Partizipation? Kulturelle Teilhabe in (Post-)Corona-Zeiten , 2020 * Vgl. Baecker, Dirk: Form und Formen der Kommunikation. Berlin 2009 (16) Franziska Harnisch, artist statement, Website (ohne Datum) https://franziskaharnisch.de/wp-content/uploads/2024/04/as_06.4.2024.pdf (17) Demuth, Volker: Heiteres Mäandern. Über Vorzüge des geschwungenen Lebens. Deutschlandfunk, Essay und Diskurs, 14.12.2025, Minute 1:26 (18) Demuth, Volker: Mäander, Berlin 2023, S. 37 (19) Demuth, Volker: ebd., S. 39

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voll

25/6/2026

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Kuratiert von Frau Reim


june 13,  6 - 9 pm / vernissage
june 16, june 18 / 3-5 pm / visit
june 20, 6 - 9 pm / finissage

Ackerstraße 9, 10115 Berlin

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01/ mickaël berdugo
02/ mickaël faure
03/ julie chovin
04/ michel castaignet
05/ saskia heinzel
06/ gonzalo reyes araos
07/ cedric mantel
08/ oceane moussé
09/ heidi sill
10/ hannah goldstein
11/ henrik stromberg
12/ natascha frioud
13/ owen piper
14/ christof zwiener
15/ marion orfila
16/ thien ngoc ngo-roufiol
17/ alexandra gaul
18/ ingo gerken
19/ kye hee yoon
20/ jacques hornschuh
21/ michael schultze
22/ maurice doherty
23/ guillaume airiaud
24/ pierre-etienne morelle
25/ elke graalfs
26/ danny aldred
27/ pascal brateau
28/ mareike jacobi
29/ claire laude
30/ andreas burger
31/ linus ebner
32/ katja schuett
33/ pedro boese
34/ herbert basilewski
35/ sandra schuck
36/ a. gertler + l. ribierre
37/ melina papageorgiou
38/ zabo chabiland
39/ alex & john gailla
40/ alexine chanel
41/ marievic
42/ florence obrecht
43/ axel pahlavi
44/ adeline meilliez
45/ inken reinert
46/ ivan lacaze
47/ lan hungh
48/ lara apponyi
49/ veronika steinkohl
50/ karø goldt

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eine äusserst subjektive version der geschichte

29/5/2026

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Eine äußerst subjektive Version der Geschichte

(A Highly Subjective Version of the Story)

April 11–May 23, 2026

Karø Goldt and Irina Novarese

Opening: Friday, April 10, 2026, 6 p.m.
Artist Talk: "Die Künstlerinnen befragen Menschen aus Bernau" (the artists interview people from Bernau) Saturday, April 25, 4 p.m.
Closing: May 23, 2026, 4 p.m.

Galerie Bernau
Bürgermeisterstr. 4
16321 Bernau bei Berlin

Photos © Karø Goldt und Smina Bluth 2026

"Ebene 01" II (FRAME grey), 34 C-Prints, 1 C-Print on Aludibond, various sizes, approx. 200 x 220 cm / site specific installation 2026 by Karø Goldt

"Foyer" (FRAME gelb), 43 C-Prits, 1 C-Print auf Aludibond, various sizes, approx. 480 x 130 cm /  site specific installation 2026 by Karø Goldt

"Do The Words" Bernau, 20 LED Lamps – site specific installation 2026 by Irina Novarese

“Bonjour Bernau” 2026, 100 x 134 cm, fine art print on Hahnemühle Photo Matt, edition of 2, by Karø Goldt & Irina Novarese

“Bonjour Bernau” 2026, DIN A2, offset printing, edition of 200, by Karø Goldt & Irina Novarese


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a brief flare-up, by the way completely unclear

15/3/2026

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FRAPPANT GALERIE Viktoria-Kaserne

Zeiseweg 9, 22765 Hamburg

Opening:
Friday, 27 February 2026, from 7 - 11 p.m.

Friday, 27 February | 8 p.m. | Concert by Matthias Mayer (Berlin): ‘Vom Abbau der Welt zu Ganz Berlin’ (From the Demolition of the World to All of Berlin) Installation and live set

Exhibition from 28 February to 8 March 2026 | Open Saturdays and Sundays from 2 pm to 7 pm

Saturday, 7 March | 3 pm | Video screening with works by Matthias Meyer (Hamburg) and Karø Goldt (Berlin)

Sunday, 8 March | 4 p.m. | Finissage & Artist Talk ‘The artists talk about their art and everyone can listen’

Presentation of ‘The Invention of Gravity / The Gravity of Invention’, conceptual sound piece (2008)by Ingo Gerken (Berlin) and Matthias Meyer (Hamburg)

The exhibition shows works that deal with the intermediate stage, the fleeting and the absurd. In the works, we see states rather than things: the temporary, the blurred, the transitory, the unclear, the uncertain. Participating artists: Rahel Bruns, Ingo Gerken, Karø Goldt, Matthias Mayer - Berlin, Matthias Meyer - Hamburg.

Curator: Karø Goldt

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FRAME & Friends

7/1/2026

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Vernissage: Donnerstag, 15. Januar, 18 Uhr im Rahmen des Opening 17–20 Uhr, mit Lesung (Text zu FRAME)

Ausstellung: 15. 01. – 07. 02. 2026

Öffnungszeiten / Artist Talks: Donnerstag und Freitag 17–20 Uhr, Samstag 15–18 Uhr
zu diesen Zeiten finden die Gespräche mit den eingeladenen Künstlerinnen statt

Termine Artist Talks:
16.01. Anna Fiegen, 17.01. Irina Novarese, 22.01. Katja Pudor, 23.01. Susanne Kutter, 24.01. Susanne Ring, 29.01. Franziska Harnisch, 30.01. Alexine Chanel, 31.01. Yvonne Wahl, 05.02. Elisabeth Sonneck, 06.02. Gloria Zein

Finissage: Samstag, 7. Februar, 15–18 Uhr

Pop Up Store: Rathauscenter Pankow, 1. OG, Breite Straße 20, 13187 Berlin

www.artspring.berlin/karo-goldt-im-pop-up-store/


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 „Freiheit ist die Strategie, Zufall und Notwendigkeit der menschlichen Absicht zu unterwerfen. Freiheit ist, gegen den Apparat zu spielen.“ Flusser, Vilém: Für eine Philosophie der Fotografie, Göttingen 1994 „Framing“ ist der Prozess der bewussten Einbettung von Ereignissen und Themen in Deutungsraster und Narrative. Dadurch erfolgt eine Selektion und Strukturierung komplexer Informationen. So werden spezifische Problemdefinitionen, Ursachenzuschreibungen und moralische Bewertungen in der jeweiligen Thematik betont. In der Kognitionspsychologie hat sich der Begriff des „Schemas“ durchgesetzt. Dieses Konzept fokussiert sich nicht auf Phänomene öffentlicher Kommunikation, sondern auf die Informationsverarbeitung, den Wissenserwerb und die Gedächtnisbildung auf der intrapsychischen Ebene. Schemata sind kognitive Strukturen, die die Organisation von Wissen und Gedächtnis auf intrapsychischer Ebene ermöglichen. In diesem Modell wird das Gedächtnis als eine Art „kognitive Landkarte“ betrachtet. Diese ermöglicht die Informationsverarbeitung und -speicherung in einem bestimmten Rahmen. „Reframing“ ist die Fähigkeit, Ereignisse und Verhaltensweisen in einem neuen Kontext zu betrachten. Wenn die Wahrnehmung der Bedeutung eines Geschehens verändert wird, kann das Geschehen selbst einer Veränderung unterzogen werden. Die Definition des „FRAME“ entspricht meiner aktuellen Art des Arrangierens der Exponate in den „site-specific foto installations“. Das heißt, dass die Fotoinstallationen bei jeder Probehängung und Präsentation neu aus dem Archiv zusammengestellt werden. Diese sehe ich nicht als Muster, sondern als paradigmatische Konnotation.

Für diese Art der Kunstpräsentation bedient sich Karø Goldt aus ihrem Foto-Archiv 1993-2025, analog und digital. Ihre künstlerische Arbeit mit Foto und Video ist nicht chronologisch zu verstehen. Sie ist vielmehr ein zusammenhängendes und polyvalentes Gesamtwerk, das sich stetig erweitert und verändert. Goldts künstlerische Methodik nähert sich der Frage nach dem Bildhaften und der Zeit mit den Mitteln der Fotografie und des Films. Goldt greift aktuelle Themen auf und hinterfragt in ihrer Arbeit unter anderem gesellschaftspolitische und ethische Dynamiken der Gesellschaft. FRAME & Friends ist als Ausstellungsformat angelegt, in dem Karø Goldt neben den eigenen site-specific Foto-Installationen weitere Künstlerinnen einlädt. Diese zeigen jeweils für einen begrenzten Zeitraum eigene Arbeiten im Ausstellungsraum und beziehen sich dabei auf die installierten Frames. Die eingeladenen Positionen wechseln im Verlauf der Ausstellung. Die Präsentationen werden von Gesprächen begleitet, in denen die beteiligten Künstlerinnen ihre Arbeiten vorstellen und kontextualisieren.

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"hello? is it me you’re looking for?"

7/1/2026

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Salon Philippe Munda   21 avenue du prado / 13006 marseille / salondusalon.com 

curation @fraureim

vernissage 06/01/2026 18:00–21:00
finissage 11/01/2026 15:00–18:00



avec sandra schuck / zabo chabiland / melina papageorgiou / florence obrecht / louis dassé / jörg hasheider / jean-daniel berclaz / heidi sill / mickael faure / ulrich vogl / julie chovin / maurice doherty / frank zucht / april gertler / pascal brateau / aalberta uspac / laurent suchy / melissa pinon / aurelie pertusot / tiny domingos / anke becker / evgenija wassilew / alexandra gaul / bruno nagel / laure catugier / thomas jocher / karø goldt / franziska harnisch / julien grenier / thierry géhin / alexandra sá / jocelyn foulquier / mariusz grygielewicz / gregory montreuil / marie dubus / daria krotova / mayura torii / izabela kowalczyk / diane guyot / andré merian / pauline payen / anaëlle cathala / clara perreaut / liliane giraudon / henri lefebvre / sol cattino / elvire bonduelle / clara champsaur / alice chochoy / matthias mayer / céleste lindsay / inken reinert / thien ngok ngo-rioufol / santiago reyes / wilfrid rouff / patrice lerochereuil / anaïs hay / gwladys bernard / philippe munda / alex et john gailla / alexine chanel

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FRAME @  info o books

31/10/2025

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COME BY!!!

"Info on Books" is a regular event hosted by Café Babette where artists and art publishers present their latest publications.

On Thursday, 11 December 2025
starts at 8 pm 
Café Babette
Am Sudhaus 3
12053 Berlin
www.cafebabette.de


Karø Goldt – FRAME
20 pages, 33 colour illustrations
Design: Caro Mantke
KrautIn Verlag Berlin
ISBN 978-3-96703-144-7
10 euros


"Die helle Kammer" bei Eissfeldt/Goldt, FRISE, Hamburg 2024
Karø Goldt – FRAME KrautIn Verlag Berlin 2025
"Vault of Vanitas" Probewand Studio, Berlin 2025
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"Vestibule II" at FRAME Bookpresentation, BmcA, Berlin 2025
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TRAFO 3. & 4. Nov 2025 WestGermany Berlin

29/10/2025

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TRAFO, WestGermany 2025
Sound Performance Jimmy Peggie, TRAFO, WestGermany 2025
TRAFO, WestGermany 2025

Monday, 3. November 2025: 
Opening 6pm 
Performances: 7pm Jimmy Peggie / 8pm Derek MF Di Fabio 
Tuesday, 4. November 2025:
Artists Talks: 6-8pm Uhr: ‘The artists discuss their art and everyone can listen’
Performance: 9pm Tania Elstermeyer 

WEST GERMANY 
Skalitzer Str. 133 - Kottbusser Tor - Berlin

All Photos: 
©Aleksandra Kononchenko  / Poster: ©Jimmy Peggie

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TRAFO: A transformer station, also known as a substation, is a facility for converting electrical energy from one voltage level to another. It is an important component of an area's power supply.
Artists also perform a transformation from one voltage level to another with their work. They perceive social trends and translate them into their work. This is an important part of the discourse supply of society.

With the TRAFO exhibition, we are presenting a snapshot of artistic positions that come together for a few days to form an exciting community. The compilation of exhibits, each of which represents a transformation of information, energy and meaning, is a temporary transformer station in an exhibition setting. The works enter into a contemporary tension with one another.
As our society moves towards a paradigm shift that will fundamentally change our social, economic, ecological and psychological situation in the long term, this exhibition can be read as a reflection of the mood surrounding this change.

Artists

Kurt von Bley / Rahel Bruns / Derek MF Di Fabio / Dörte Eißfeldt / Tania Elstermeyer / Soufia Erfanian & Tirdad Hashemi / Karø Goldt  / Annika Hippler / Henrik Jacob / Aleksandra Kononchenko / Käthe Kruse / Zoltan Kunckel / Linda Ellen Mangold / Matthias Mayer / Matthias Meyer / Franziska Nast / Irina Novarese / Jimmy Peggie/ Yaser Safi / Yvonne Wahl / wear&tear (Franziska Harnisch & Phillipp Valenta) / Uli Westphal / Markus Willeke

Curated by Karø Goldt und Irina Novarese

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FRAME Presentation bcma 24.Oct 2025

29/10/2025

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"Vestibule II" 51 C-Prints, 1 Fotokopie, ca. 320 x 160 cm, BcmA, Berlin 2025

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Presentation "frame" at bcma berlin

21/10/2025

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Presentation of the publication and site-specific photo installation
BcmA, Audre-Lorde-Str. 78, Berlin, — 23 October 2025, 6–9 p.m.
Reading at 8 p.m. with Rainer Kühne and Nihan Sivridag (in German)

Karø Goldt (b. 1967 in Günzburg, Germany) is a Berlin-based artist, filmmaker, and curator whose practice spans photography, video, and installation. Since the early 1990s, her work has explored the interplay between perception, memory, and the structures through which we interpret reality.

Over the past three decades, Goldt has built a distinctive body of work at the intersection of photography, film, and theory. Her artistic method—referred to as “framing”—examines how perception, memory, and context continuously reshape meaning. In each new constellation, archival images are rearranged to form temporary, spatial essays on seeing and remembering.

In her ongoing series FRAME (2022–2025), Goldt develops site-specific photo installations composed from her extensive analog and digital archive. Each iteration is newly arranged in response to the given space, evoking a continuous process of re-framing and reinterpretation. Her approach draws upon psychology, sociology, and quantum theory — questioning how meaning shifts when context, perception, or spatial relationships change.

“The world as a whole is blurred,” writes Goldt, echoing Werner Heisenberg’s uncertainty principle. “My frames exist in that space of shifting clarity.”

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From the hidDen gardens

1/3/2025

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Axel Obiger
Raum für zeitgenössische Kunst
Brunnenstrasse 29, 10119 Berlin

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Exhibition
February 14 - March 15, 2025

Artist Talk
Friday, March 7, 6 pm

Finissage
Saturday, March 15

Concept and Curator: Saeed Foroghi

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With: Gunnar Borbe, Marta Djourina, Catherine Rose Evans, Thomas Fißler, Saeed Foroghi, Karø Goldt, Nathalie Grenzhaeuser, Andrea Juliette Grote, Katrin Jaquet, Moritz Liebig, Piotr Pietrus, Karen Weinert, Franca Wohlt

from top to bottom:

„Mein Vater“ 1996, B/W-Print 22×29 cm
„o.T.“ Wien 2011/2025, C-Print on Alu Dibond
„Search and Hide“ 1996/2006 Large Slide,    Lightbox, 60×80×10 cm
„pas perdus“ DE 2020 Experimental Video / Fotofilm, 3 ½ Minuten, Music :oval (Markus Popp)


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LAST MINUTE

14/1/2025

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FRISE Künstler*innenhaus Hamburg

Arnoldstr. 26–30
22765 Hamburg


GROUP SHOW

Eröffnung:
Fr., 13.12.2024, 19 Uhr

Geöffnet:
Sa. 14.12 + So. 15.12., 14 – 18 Uhr

Emine Şahinaz Akalın
Claudia Behling
Bettina Behrens
Peter Boué
Rahel Bruns
Doro Carl
Felicity Clear
David Fletcher
Beate Fuchs
Veronika Gabel
Karø Goldt
Maik Gräf
Hinrich Gross
Jessica Halm
Dorothea Heinrich
Lisa Herfeldt
Claudia Hinsch
Maja Bogumila Hoffmann
Annegret Homann
Thomas Kälberloh
Simone Karl
Christian F. Kintz
Christoph Kleinstück
Ena Klopp
Nis Knudsen
Anette Kügler
Jochen Lempert
Denis MähneJulia Maiquez Esterlich
Elisa Manig
Matthias Meyer
Franziska Nast
Helene von Oldenburg
Franziska Opel + Hannah Rath
Dagmar Rauwald
Florian Reckert
Claudia Reiche
Eva Riekehof
Frank Roeseler-Brovira
Lola Romboy
Karl Rosenwald
Klas Rühling
Pitt Selma Sauerwein
Jenny Schäfer
Andreas Schlesinger
Doris Schneider
Laura Schöning
Regine Schulz
Petra Schwab
Sylvia Schultes
Regine Steenbock
Katrin Stender
Youssef Tabti
Alisa Tsybina
Ruth-Mary Walsh
Chrisdian Wittenburg

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"Close To The Edge" Spor Klübü, Berlin

2/12/2024

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One Night Group Show

Fr, 29.11.2024, 19:00

Teilnehmende Künstler*innen:

Boris Abel, Stefan Alber, Heather Allen, Franck-Lee Alli-Tis aka V Stylianidou, Elena Alonso Fernández, Michelle Alperin, Deniz Alt, Detlef Baltrock, Gleb Bas, Jürgen Baumann, Hannah Becher, Matthias Beckmann, Thomas Behling, Antje Blumenstein, Theo Boettger, Sascha Boldt, Manuel Bonik, Gunnar Borbe, Iwona Lili Borkowska, Katja Brinkmann, Susanne Britz, Laura Bruce, Teresa Casanueva, barbara caveng, Sabatino Cersosimo, Chun-Tzu Chang, Kyung-hwa Choi-ahoi, Herbert De Colle, Ellen DeElaine, Almut Determeyer, Nanett Dietz, Nataly Dietz, Annedore Dietze, Bruno Di Lecce, Grigori Dor, Mirjam Dorsch, Stefan Draschan, Stefan Ebner, Irena Eden & Stijn Lernout, Frederik Foert, Abrie Fourie, Frauke Funkhauser, Sven-Ole Frahm, Anne Gathmann, anna onno gatjal, Christine Gedeon, Laurie Georgopoulos, Robert Gfader, Monika Goetz, Karø Goldt, Massoud Graf-Hachempour, Harriet Groß, Stephan Groß, Andreas Hachulla, Stephanie Hanna, Andrea Hartinger, Michael Hauffen, Andreas Helfer, Thomas Bo Henriksson, Janne Höltermann, Sabine Hoffmann / Collision Squad, Margret Holz, Stephan Homann, Esther Horn, Fabian Hub, Markus Huemer, Franziska Hünig, Okka Hungerbühler, Hubi W. Jäger, Gunilla Jähnichen, Thomas Jocher, Anne Jungjohann, KP, Sven Kalden, Elena Karakitsou, Heike Kelter, Isabel Kerkermeier, Werner Kernebeck, Julia Kissina, Silke Koch, Karen Koltermann, Anette Kuhn, Susanne Kutter, Erika Krause, Patricia Lambertus, Oliver Lanz, Simone Lanzenstiel, Michael Lapuks, Anett Lau, Alex Lebus, Sabine Linse, Ronny Lischinski, Christine Lohr, Catherine Lorent, Justina Los, Mahony, John Maibohm, Nadja Marcin, Rei Matsushima, Matthias Mayer, Scott McCracken, David Möller, Thomas Monses, Matthias Moravek, Paula Muhr, Leo de Munk, Berit Myrebøe, Mascha Naumova, Joe Neave, Raúl Neddermeyer & Sarah Lüttchen, Enrico Niemann, Fernand Niño-Sánchez, Irina Novarese, Jennifer Oellerich, Nora Olearius, Claudia Olendrowicz, Jürgen O. Olbrich, Ornella Orlandini, Manfred Peckl, Torsten Prothmann, Katja Pudor, Luisa Puschendorf, Kathrin Rabenort, Nika Radić, Maria L. Räihälä, Øyvind Renberg, Pedro Reis de Mendonca, Benjamin Renter, Susanne Ring, Alex Roberts, Römer + Römer, Stefan Römer, Stefan Roigk, Annette Ruenzler, Julia Rüther, Andreas Sachsenmaier, Katrin Salentin, Daniel Sambo-Richter, Michel Santos, Grit Sauerborn, Birgit Schlieps, Sandra Schlipkoeter, Oliver Schmidt, Marco Schmitt, Michael Schultze, Olivia W. Seiling, Tanja Selzer, Kerstin Serz, Soji Shimizu, Frederic Spreckelmeyer, Heiko Sievers, Heidi Sill, Johanna Smiatek, Nicola Staeglich, Anna Staffel, Hans-Peter Stark, Gabriele Stellbaum, Astrid Stricker, Ralf Tekaat, Anja Teske, Miriam Tölke, Peter Torp, Petra Trenkel, Kata Unger, Claudia Virginia Vitari, Anke Völk, Gabriela Volanti, Gabriel Vormstein, Florian Wagner, Yvonne Wahl, Klaus Walter, Christine Weber, Linda Weiss, Bettina Weiß, Julia Werhahn, Anke Westermann, Daniel Wiesenfeld, Claudio Wichert, Markus Willeke, Ila Wingen, Markus Wirthmann, Ina Wudtke, Sibylle Zeh, Ella Ziegler, Elmar Zimmermann, Oliver Zwink



Intro:
Seit 2005 titelten Zitate vergangener Dekaden (meist aus den 1980er Jahren) die jährlichen One Night Group Shows Ende November im Spor Klübü. Andere Projekte und insbesondere die Pandemie hatten zwischenzeitlich zu einer 4-jährigen Pause dieses Ausstellungsformates geführt. Im letzten Jahr wurde der Faden mit der Ausstellung "Zero Tolerance" und 135 teilnehmenden Künstler*innen wieder aufgenommen. Mit diesmal 189 beteiligten Künstler*innen ist die Dichte der Arbeiten im Ausstellungsraum nochmal deutlich erhöht.

"Close To The Edge"

Die 1980er Jahre, das letzte Jahrzehnt des Kalten Kriegs, ist geprägt von drohenden Auseinandersetzungen im Ost-West-Konflikt mit zunächst noch Auf- und später dann Abrüstung, der Öffnung zum Ostblock bis hin zum Mauerfall, dem Erstarken des Neoliberalismus, dem Schauspieler Ronald Reagan als amerikanischen Präsidenten über zwei Amtsperioden, dem Beginn der Ära Kanzler Kohl. Ein ganzes schräges Jahrzehnt oftmals an der Kante. Grandmaster Flash And The Furious rappen 1982 in ihrer Hookline: "Don't push me 'cause I'm close to the edge - I'm trying not to lose my head - It's like a jungle sometimes - It makes me wonder how I keep from going under". Sie bringen die soziale Kritik der schwarzen, abgehängten und unterdrückten Bevölkerung in den Hip-Hop als Beweis für eine verfehlte Politik. (Matthias Mayer, Spor Klübü)

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ANONYMOUS DRAWINGS   2024

31/10/2024

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OPENING: Friday, November 15, 5 – 11 p.m.

From November 16, 2024 to January 12, 2025, two projects dealing with the medium of drawing will be presented at Berlin's Kunstraum Kreuzberg Bethanien: ANONYMOUS DRAWINGS  - a project for original drawings, curated by the artist Anke Becker and LINES FICTION – a project for animated drawings and films, curated by the artist Bettina Munk.
  7 p.m.
Welcome: Stéphane Bauer / Head of Kunstraum Kreuzberg
Introduction: Anke Becker / Project founder Anonymous Drawings
Bettina Munk / Project founder Lines Fiction  

8 p.m.
Sale of drawings for 250 € each / Cash and card payment 
& DJ-Set: Andrea Dama
KUNSTRAUM KREUZBERG
Mariannenplatz 2
D -10997 Berlin

The exhibition ANONYMOUS DRAWINGS 2024 features roughly 1000 drawings by 1000 international artists. The works are presented with no mention of authorship or title and offered for sale at a symbolic price of 250€ each. The identity of the artist is revealed only after the work is sold: Sold drawings will be taken right off the wall and the empty space left behind will be marked with the artist‘s full name and place of origin.
ANONYMOUS DRAWINGS is conceptual art and an exhibition project all in one: the works of the participating artists become part of a large wall installation; a hierarchy-free homage to the diverse medium of drawing.
The exhibition was preceded by an international open call for entries. There were no requirements in terms of content or form. The only requirement was that the submitted drawing is no bigger than A3. Age, biography or gender of the artists were not requested and did not play any role in the anonymous selection process. The exhibited drawings were selected from over 4400 submissions by the artist and project founder Anke Becker. All the drawings were put together in collaboration with the artists Veronike Hinsberg and Inken Reinert to create a collective work of art.
Parallel to the exhibition of ANONYMOUS DRAWINGS, the project LINES FICTION will present an extensive series of animated short films by international artists.
SALE OF DRAWINGS AT KUNSTRAUM KREUZBERG 
During the opening on Friday, 15.11., 8 p.m. 
Saturday 16.11. & Sunday 17.11., 4-8 p.m.
 Thursdays, 21.11./28.11./5.12./12.12./19.12.,4–7 p.m.
 Sunday,1.12., 5–8 p.m.
 Sunday, 12.01.2025, 4–8 p.m.
 -> Cash and card payment
ONLINE SALE  From November 19, 1 p.m. - January 11,2025
 –> www.anonyme-zeichner.de
ACCOMPANYING PROGRAMME  -> www.anonyme-zeichner.de/en/current
EXHIBITION November 15, 2024 – January 12, 2025
OPENING HOURS Sundays to Wednesdays, 10 a.m. to 8 p.m.
Thursdays to Saturdays, 10 a.m. to 10 p.m.
Kunstraum Kreuzberg/Bethanien will be closed on 01.05., 24.12., 25.12., 31.12. 2024 and 01.01.2025
WHERE?  KUNSTRAUM KREUZBERG
Mariannenplatz 2
D -10997 Berlin www.kunstraumkreuzberg.de
U-Bahn Kottbusser Tor / Bus 140, M29

Free admission

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Info on Books, Cafe Babette, 17.10.2024

18/9/2024

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Karø Goldt "Inter View" (Künstlerinnenbuch)

mit Texten von Thomas Macho und Maren Lübbke-Tidow in englisch und deutsch
Herausgeber ‏ : ‎ Verlag für moderne Kunst (2. Oktober 2018)
Sprache ‏ : ‎ Englisch Taschenbuch ‏ : ‎ 180 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3903228826 ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3903228825

Abmessungen ‏ : ‎ 21.34 x 1.02 x 27.94 cm

Das Buch ist vergriffen.

Bei "Info on Books" am Donnerstag, den 17.10.2024 von 20-22 Uhr im Café Babette, Am Sudhaus 3 12053 Berlin biete ich Exemplare aus meinem Bestand an, auch limitierte Editionen desselben mit Fotoeditionen zu verschiedenen Preisen.

Ausserdem gibt es kleine Editionen an Heften im Eigenverlag / Eigendruck (Sondereditionen und Sammler*innenstücke)

Pressetext des Verlag für Moderne Kunst, Wien: "In ihren Fotografien erzählt die 1967 geborene deutsche Künstlerin Karø Goldt keine Geschichten. Indem ihre Aufnahmen nicht arrangiert sind, könnte man sie im weitesten Sinne des Wortes als dokumentarisch bezeichnen. Es handelt sich dabei jedoch um keine systematischen oder dramaturgisch geordneten Aufarbeitungen von spezifischen Themen, sondern um scheinbar ungeordnete Fotoaufnahmen von Orten, Gegenständen, Stadtansichten, Museumsarchitekturen oder Landschaften, die aus dem Kontext gerissen sind. Im vorliegenden Buch wurden den einzelnen Fotografien Angaben aus dem Literaturverzeichnis des Buches „The Turning Point: Science, Society, and the Rising Culture“ von Fritjof Capra aus dem Jahr 1982 in alphabetischer Reihenfolge von A bis O zugeordnet. Die Literaturtitel dienen als Titel der Arbeiten und funktionieren gleichzeitig als System zur Ordnung der Aufnahmen. Obwohl das Buch heute praktisch vergessen ist, gehörte es in den 1980er-Jahren zu den einflussreichsten Texten der New Age-Bewegung, aufgrund der Erwartung einer kommenden „Wendezeit“. In heutigen komplizierten Zeiten werden solche optimistischen Vorhersagen jedoch eher mit Skepsis angesehen. Der innewohnende Optimismus steht im Kontrast zur Düsterheit Goldts Fotografien, woraus ein Wechselspiel zwischen Utopien und Dystopien entsteht."

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"eißfeldt / Goldt"

16/7/2024

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Eröffnung:
Fr. 12. Juli 2024, 19 Uhr

Ausstellung:
13. – 14. Juli, 16 – 19 Uhr

FRISE Künstler*innen Haus,
Arnoldstr. 26-30
22765 Hamburg / Ottensen

Sa. 13. Juli, 18 Uhr:
Dörte Eißfeldt, Buchpräsentation „Stehen Liegen Hängen“
und Gespräch mit Rebecca Wilton, Distanz Verlag

So. 14. Juli, 17 Uhr:
Karø Goldt, Videoscreening & Gespräch

"vanitas" 2023 / "narzissus" 2007 / "ever now" 2023 / "personal" 2004 / "the shortest day" 2017 / "Ready to Ride the Tiger" 2021 / "FEMIZID" 2020 / "Kommentare zu FEMIZID" 2021 / "lukrezia" 2009 /  ""solstice" 2007 / 2021

Für die Ausstellung „Eißfeldt / Goldt“ erarbeiten die beiden Künstlerinnen in engem Austausch eine Präsentation, die das prozesshafte ihrer Auseinandersetzung widerspiegelt; sie wählen gemeinsam Arbeiten aus, die ihre Positionen in ihren Überschneidungen und Gegensätzen zeigen. Es ist erste gemeinsame Ausstellung von Dörte Eißfeldt und Karø Goldt.

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OFF_screen mit Guillaume Cailleau

9/6/2024

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Donnerstag, 13. Juni 2024
18-20 Uhr

Zoom Webinar von Off_screen (Karø Goldt und Michaela Schwentner) in begleitender Kooperation mit der Akademie der bildenden Künste Wien / Univ.-Prof. Dr. Sabeth Buchmann IKW. Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

Filmschaffender: Dipl.- Ing. Guillaume Cailleau Panel: Dr. Marc Glöde, Dr. Michaela Wünsch, Florian Wüst
Moderation: Karø Goldt
.

Mit OFF_screen wollen wir ein offenes Format für diskursive Gespräche über unfertige Arbeiten im Kinokontext installieren. Die Präsentation der Arbeit und die Diskussion darüber sind als Katalysatoren für eine reflexive Auseinandersetzung mit jenem Teil des Arbeitsprozesses der Bewegtbildproduktion gedacht, der meist unsichtbar bleibt. Dadurch ergeben sich Einblicke sowohl in die jeweiligen unterschiedlichen künstlerischen Praxen und Vorgehensweisen als auch in die Schwierigkeiten und Herausforderungen im künstlerischen Schaffen.
Im Zentrum der Veranstaltung steht eine entscheidende Frage zu einer Problemstelle, die den Arbeitsprozess blockiert, die die Filmschaffenden dem geladenen Podium und dem Publikum stellen.
Guillaume Cailleau stellt diese Frage zur Diskussion: Wie kann ich heute global und dekolonial zugleich arbeiten?

Diese bezieht sich auch auf das aktuelle Projekt „Patterns“ von Guillaume Cailleau:
In a provincial town in Java, a factory produces military uniforms not only for the Indonesian army, but also for some 35 countries, a.o. Malaysia, Germany, Saudi Arabia while the factory's founding family devotes itself to creating a museum for their contemporary art collection. As a research case, I believe that the economic,
military and artistic links within the factory are a very interesting metaphor for the expanding power structures of today's global practices, and the complexities of contemporary image politics, and thus offer ways of exposing them usingalternatives modes of artistic collaboration.

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Dipl.-Ing. Guillaume Cailleau (Frankreich, 1978) ist ein in Berlin lebender Künstler, Filmemacher und Filmproduzent (CASKFILMS), dessen Interesse darin besteht, neue Formen zu erforschen, um politische und soziale Themen zu behandeln. Seine Filme wurden auf Filmfestivals gezeigt (Berlin, NYC, Rotterdam, Edinburgh) und seine Arbeiten wurden in Kunstinstitutionen ausgestellt, etwa im Bangkok Art & Culture Centre, im Royal Ontario Museum, im Haus der Kulturen der Welt und im Centre Pompidou. Im Jahr 2014 gewann er den Silbernen Bären der Jury bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin für seinen Kurzfilm LABORAT, und sein erster Langfilm, DIRECT ACTION (Co-Regie mit Ben Russell), war dieses Jahr “Bester Film” in der Kategorie ENCOUNTERS auf der Berlinale.

Dr. Marc Glöde ist Kurator, Kritiker und Filmwissenschaftler.
Seine Arbeit konzentriert sich auf die Beziehung zwischen Bildern, Technologie, Raum und Körper sowie auf die Dynamik zwischen Bereichen wie Kunst/Architektur, Kunst/Film und Film/Architektur. Er lehrte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, der FU Berlin, der Akademie der Künste Berlin und war Assistenzprofessor an der ETH Zürich. Seit 2017 ist er Assistant Professor an der NTU ADM, Singapur, und Co-Direktor des MA in Museum Studies and Curatorial Practices.

Dr. Michaela Wünsch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Ihre Forschungsschwerpunkte sind audiovisuelle Medien, Critical Race, Gender und Queer Theory, sowie Psychoanalyse.

Florian Wüst arbeitet als freischaffender Filmkurator und Verleger in Berlin. Jüngste kuratorische Projekte umfassen Filmprogramme für das Werkleitz Festival in Halle (Saale) und das Kurzfilm Festival Hamburg sowie zwei Ausstellungen im Centro Internacional de Cultura Contemporánea Tabakalera, San Sebastián: Zin Ex. Body and Architecture (2021) und Zin Ex. From Abstraction to Algorithm (2020). Er ist Mitgründer der Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart der Stadt.

Über OFF_screen: Warum nicht Gespräche über unfertige Arbeiten führen? Wie wäre es, Film- und Videoschaffenden die Möglichkeit zu bieten, über ihre stagnierenden Projekte und die Schwierigkeiten im Arbeitsprozess zu diskutieren? Wie könnte ein gelungenes kritisches und konstruktives Gespräch entstehen, von dem alle Anwesenden profitieren?
Im Zentrum der Veranstaltung steht eine entscheidende Frage zu einer Problemstelle, die den Arbeitsprozess blockiert, die die Filmschaffenden dem geladenen Podium und dem Publikum stellen. Ein/e Künstler*in wählt eine nicht abgeschlossene Video- oder Filmarbeit aus, die sie zur Diskussion stellen möchte, gegebenenfalls einen Ausschnitt, der als besonders schwierig empfunden wird. Dazu formuliert sie eine wichtige Frage. Die geladenen Teilnehmer*innen des Podiums erhalten das Video und die Fragen vorab und haben genügend Zeit, sich auf die Diskussion vorzubereiten. Im semi-öffentlichen Gespräch geht es schließlich um eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe, d.h. darum, moderiertes Feedback zu geben, konstruktive Kritik zu üben, nicht hinsichtlich der eigenen Positionierung und möglicher Hierarchien zu handeln. Das Problem wird in einem geschützten Raum verhandelt. Im Anschluß wird die Diskussionsrunde um das anwesende Publikum erweitert.
Die Veranstaltung wird online (Webinar) zweimal im Jahr durchgeführt. Das ermöglicht einen erweiterten Radius im Hinblick auf die Diskussionsteilnehmer*innen. Wir freuen uns, dass wir diese Reihe der Filmgespräche OFF_screen im Jahr 2024 in Kooperation mit der Akademie der bildenden Künste Wien / Univ.-Prof. Mag. Dr. Sabeth Buchmann weiterführen werden. Die Reihe wurde zuvor in Kooperation mit dem Blickle Kino / Belvedere21, vertreten durch Claudia Slanar und in Zusammenarbeit mit Amina Handke geführt.
Karø Goldt und Michaela Schwentner, Frühling 2024

Rückschau Filmschaffende: Annja Krautgasser, Corinne Belz, Sabie Reinfeld - Testversion: Karø Goldt / Panel: Sabine Bitter, Ricarda Denzer, Axel Stockburger, Andreas Spiegel, Bettina Henkel, Bernd Brehmer, Savannah Thümler, Sophie Thun, Kerstin Cmelka, Stephan Pethke, Gerda Lampalzer u.a.
Fotocredits:
SRITEX Indonesia - 2019

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"ever now" and "vanitas" at "Strobe"  Las Vegas

9/6/2024

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I'm very happy that the two videos "ever now" and "vanitas"  that the incredibly great Jimmy Peggie, Arizoa (music / sound art) and I (video) made together will be shown June 8th 2024  in Las Vegas at the event "Strobe"  6:30-9:30pm  video and sound art show @spckrft featuring videocollage, soundcollage and live performances.

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„The Only Rule of Making Good Art is to Punch Nazis“

8/5/2024

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Tania Elstermeyer, Yishay Garbasz

27.04.-04.05.2024

kuratiert von/curated by Karø Goldt & Matthias Mayer

Eröffnung/Opening: Fr/Fri, 26.04.2024, 19:00

Performance: Tania Elstermeyer Die Operatorin,

20:00 Finissage: Sa/Sat, 04.05.2024, 19:00 Performance Tania Elstermeyer, 20:00

Spor Klübü
Freienwalder Str. 31
13359 Berlin

Under the challenging title "The Only Rule of Making Good Art is to Punch Nazis", the two Berlinbased artists Yishay Garbasz and Tania Elstermeyer position themselves with works that are indispensable in their meaning and expression right now. In both cases, they depict a longer period of their respective artistic work and engage with the themes of violence, exclusion, nationalism, transgender rights and feminism. The approaches of the two artists are very different. They can be read as an examination of social and political issues, but also biographically or as a critical commentary on the art world. The robust and provocative exhibition title alone, which in (german) left-wing political circles would be called “stabil” (basic), serves as a clear indication of this. The exhibition title, also references. The fact that all art is political. Only the more privileged are able to be blind to this truth. The work complexes of Garbasz and Elstermeyer are brought into a spatial relationship creating the tension of entanglement which is also an aesthetic one. However, growth happens outside one’s comfort zone, only by looking inwards does the universe open up and we can see the world. To this end, the two artists use a wide variety of media, including installation, drawing, publications, video and performance

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"… as simple as possible (but not simpler)"

8/5/2024

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Filmmakers’ Choice:
"… as simple as possible (but not simpler)"

Montag, 15.4.2024
19:00 Uhr

Kino Arsenal
Potsdamer Platz Berlin

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An diesem Abend werden Filme gezeigt, die durch ihre Reduktion bestechen und mit allen Mitteln des Bewegtbildes Situationen und Umstände in einer Komplexität vermitteln, wie es nur das künstlerische Kino kann. Es werden unter anderem Perlen und Meisterwerke aus dem Archiv des Arsenal präsentiert, die selten zu sehen sind. Dieser Genuss der Farben und des Materials ist nur im Kino möglich. „… as simple as possible (but not simpler)“ beschreibt eine maximale Vereinfachung, bis nichts mehr weggelassen, gekürzt oder gestrichen werden kann, das ist die Meisterschaft! „Everything should be made as simple as possible, but not simpler.“ (Albert Einstein) Es ist kein Originalzitat, das man in einem Brief oder Buch nachlesen kann, sondern nur die Paraphrase eines Einsteinschen Gedankens. Auch diese Filme übersetzen komplexe Realitäten in einer freien und sinngemäßen Übertragung in eine andere Sprache. (Karø Goldt)

Filme:
Windows Peter Greenaway GB 1974 Digital file 4 Min.
Thought Larry Gottheim USA 1971 Digital file 7 Min.
Wahab Toni Serra F/Marokko 1994 Digital file 4 Min.
H (I) J Guillaume Cailleau D 2009 Digital file 6 Min.
l’heure bleue Karø Goldt D 2022 Digital file 4 Min.
An Avant-Garde Home Movie Stan Brakhage USA 1961 16 mm 4 Min.
Misty Picture Matthias Müller & Christoph Girardet D 2021 DCP 17 Min.
Choose Your Battles Karø Goldt D 2022 Digital file 4 Min.
Moon Play Marie Menken USA 1961 16 mm 4 Min.
solstice Karø Goldt D 2022 Digital file 5 Min.

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Colour & Music

8/5/2024

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Donnerstag, 21. März 2024 ·
20:00
Uhr

EchoRaum Wien
Sechshauser Straße 66
A-1150 Wien

Goldt zeigt an diesem Abend Videos (2001 – 2023) die in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Musiker*innnen entstanden sind. Der Einfluß des Sounds auf die Rezeption der Experimetalfilme spielt eine große Rolle. Ein Anliegen Goldt´s ist es, die Tonebene gleichwertig zur Bildebene zu behandeln.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang mit Farbe in den Fotofilmen. Programm:

rashim AUT (Yasmina Haddad + Gina Hell): ilox 2001 / solo mit chor 2004 oval DEU (Markus Popp): helicosion 2002 / the shortest day 2017 pumice NZL (Stefan Neville): tulipa 2007 Jürgen Grözinger  DEU: été – summer / has been 2006 Maria Antonia Garcia Rojo  ESP: I deeply regret 2008 Timothy Shearer  USA: paralysed 2020 / hortus 2021 Tina Jander  CYP:  poetry of aimlessness 2022 Otto Hashmi  GBR:  transcript 2023 Jimmy Peggie  USA:  vanitas 2023 bouquet 2006

Im Anschluß: DJ-Set Yasmina Haddad

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tWO LECTURES IN vIENNA

17/3/2024

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Monday, March 18th: SCHULE FÜR UNABHÄNGIGEN FILM WIEN: "The Cage Rules"

Wednesday, March 20th: "Do we want what the machine can do?"


I am very pleased to be able to teach the students from both schools together on both evenings. It will be a pleasure and very exciting.

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Großes Kino, kleines Kino #68

23/2/2024

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Sonntag, 10. März 2024
16:00
Kino Arsenal
Potsdamer Sraße 2

Rascheln, Rauschen, Echos, ferne Melodien: Das und mehr lässt uns die Tonspur seit Einführung des Tonfilms hören. Im frühen Kino haben Musiker*innen und Geräuschemacher*innen für den Ton im Kino gesorgt. Heute kommen die Klangwelten über mehrere Kanäle ins Kino. Bevor wir eigene Klangexperimente machen und zu LIGHTS (USA 1964) von Marie Menken spielen, entdecken wir, was in sechs Kurzfilmen zu sehen und zu hören ist: In LE MOBILIER FIDÈLE (Émile Cohl, F 1910) bleiben Möbel auf wundersame Weise ihrem früheren Besitzer treu. A MAN AND HIS DOG OUT FOR AIR (Robert Breer, USA 1957) entführt uns auf einen Spaziergang und WHAT MOZART SAW ON MULBERRY STREET (Rudy Burckhardt, Joseph Cornell, USA 1956) in eine Straße von New York. ANODYNE (Sheri Wills, USA 2002) und LOST (Karø Goldt, D 2003) experimentieren mit Farben, Formen und Klang. In KITCHEN BEETS (Bea Haut, GB 2019) erscheinen und verschwinden die Dinge des Alltags. (Eunice Martins)
Für alle ab 10 Jahren. Filme:
Le mobilier fidèle Émile Cohl F 1910 35 mm OF 5 Min.
A Man and His Dog Out for Air Robert Breer USA 1957 16 mm 2 Min.
What Mozart Saw on Mulberry Street Rudy Burckhardt, Joseph Cornell
USA 1956 16 mm 6 Min.
Kitchen Beets Bea Haut GB 2019 16 mm 1 Min.
Anodyne Sheri Wills USA 2002 DCP OF 3 Min.
Lost Karø Goldt D 2003 DCP 5 Min.
Lights Marie Menken USA 1965 16 mm OF 6 Min.

https://www.arsenal-berlin.de/kino/filmvorfuehrung/grosses-kino-kleines-kino-68-3427/

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